PKM - Pflegekraft mehr als ein Beruf

Willkommen bei Pflegekraft – mehr als ein Beruf – kurz PKM. Lasst uns die Pflege aktiv verändern und nicht nur meckern. Ihr opfert euch täglich auf, jetzt seid ihr an der Reihe! Trefft Gleichgesinnte, findet Jobs im Pflegenavigator oder lest spannende Artikel. Wir zeigen, dass eine Pflegekraft mehr ist als ein Beruf. Jetzt registrieren.

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Anschlag auf Kinderklinik in Kiew: Deutschland unterstützt mit Millionenzahlung

- Juli 18, 2024

Am 8. Juli wurde ein Kinderkrankenhaus in der ukrainischen Hauptstadt von russischen Raketen in Schutt und Asche gelegt. Dieser Anschlag hat zwei Menschen das Leben gekostet, Dutzende schwer verletzt und es versetzt die Ukraine darüber hinaus in einen Notstand, da sie ihre kleinen Patient*innen nicht mehr versorgen können.

Unser Entwicklungshilfeministerium hat unter der Leitung von Svenja Schulze gestern beschlossen, die Ukraine mit zehn Millionen Euro zu unterstützen, damit die Klinik so schnell und gut wie möglich wieder aufgerichtet und betriebsbereit gemacht werden kann.

Schulze betont, dass die Indizien auf einen mutmaßlich gezielten Angriff durch Russland hinweisen. Die Opfer- und Zielgruppe, die ihr zufolge als größte Zielscheibe in Putins Angriffskrieg fungieren, seien grausamerweise Kinder und Hilfseinrichtungen.

Quelle:

www.fr.de

www.fr.de

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Podcast O-Ton: “Es wird jeder Krankenschwester etwas passieren”

- Juli 16, 2024

Fakten: 95,6 % der Pflegekräfte werden Opfer von Übergriffen, dabei werden sogar 2/3 Opfer von körperlicher Gewalt. Alle Geschlechter sind hiervon betroffen. Diese Daten ergeben sich durch die Studie „Sexuelle Belästigung von Pflegepersonal durch Patient*innen“ von Pflegefachkraft Milena Bruschini, die selbst schon im Alter von 14 Jahren einen Übergriff erlebte.

Über diese Thematik sprechen Anna und Nina von „Pflegetalk mit PKM“ in unserer heutigen Podcastfolge mit Pflegefachkraft und Pflegeinfluencerin Julia (juliaf_official). Julia unterteilt die Missbrauchsvorfälle in psychische, physische und sprachliche Gewalt- und Abwertungsmechanismen durch die Patient*innen.

Sie berichtet uns von etlichen Grenzüberschreitungen durch Patienten, angefangen im Alter von 18 Jahren in ihrer Ausbildungszeit. Damals hatte sie noch Angst vor einer schlechten Benotung und somit war die Praxisanleiterin tabu. Heute würde sie das anders machen, denn sie sagt, Pfleger*innen haben gerade den Luxus, sich auf einem Bewerber*innenmarkt zu befinden. Wenn Vorgesetzte keine Hilfe anbieten, empfiehlt sie den Wechsel des Arbeitsplatzes.

Ein ganz wichtiges Anliegen ist Julia, dass die Offenheit und der Respekt im Umgang mit diesen Themen gestärkt werden muss. Eine „Das-ist-halt-so“- Haltung ist einfach nicht mehr zeitgemäß und richtet psychischen Schaden an. Denn wenn Übergriffe bagatellisiert werden, dann schweigen Opfer beim nächsten Mal und nichts verändert sich.

Auch wir von PKM berichten von alltäglichen Grenzüberschreitungen, die wir als Frauen erlebt haben. Zudem wird Sexualität im Alter enttabuisiert und als Lösung für unbefriedigte Bedürfnisse bei Patient*innen werden Sexualbegleiter*innen thematisiert.

Wenn ihr Opfer von sexueller Gewalt seid und Hilfe benötigt, dann wendet euch an https://www.hilfetelefon.de/gewalt-gegen-frauen/sexualisierte-gewalt.html. Oder wählt direkt die Nummer des Hilfetelefons des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben: 116016.

Quelle:

www.medinside.ch

Milena Marta Bruschini, Hannele Hediger, Ada-Katrin Busch. «Patients’ sexual harassment of nurses and nursing students: A cross-sectional study», in: «International Journal of Nursing Studies Advances», 2023.

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Erben bald ein Einzelfall? Eigentumsveräußerungen empfohlen

- Juli 15, 2024

Wir haben am 10. Juli bereits über die steigenden Kosten informiert, die auf Pflegebedürftige zukommen.

Volkswirtschaftsprofessor Christian Hagist hat sich in der BILD-Zeitung nun zu diesem Thema geäußert. Im Gegensatz zu vielen anderen Stimmen, sieht er die Verantwortung nicht bei der Politik, von der sich viele durch die kommende Pflegereform eine  staatliche Erleichterung durch Steuergelder versprechen. Der Professor nimmt jeden Einzelnen in die Verantwortung, für die eigene Pflege aufzukommen und plädiert für eine Stärkung der eigenen Vorsorge.

Diese Empfehlung wird aber auf die Voraussetzung gebaut, dass Pflegebedürftige Eigentum besitzen. Somit vergisst Hagist die Personen in der Bevölkerung, die nicht den Luxus haben, sich während des Berufslebens finanziell abgesichert zu haben, weil sie dafür schlichtweg zu wenig verdient haben. Seine Empfehlung deckt somit nur eine Nische der Gesellschaft ab und kann nicht als Ersatz für eine Reform verstanden werden, sondern nur als eine Ergänzung.

Quelle:

www.focus.de

bild.de

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Ich weiß, dass eine hochwertige Versorgung mit Investitionen verbunden ist und gleichzeitig auch vom Team viel Motivation, Engagement und Disziplin einfordert. Daher habe ich schon von Beginn an darauf geachtet, dass meine Mitarbeiter*innen auch sehr gut bezahlt werden

- Michael Huber, Geschäftsführer von Pflegeprofi24

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