8 Tipps für ein einzigartiges Weihnachtsfest in der Pflege

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Weihnachten ist das Fest der Liebe, wo alle versuchen zur Ruhe zu kommen, das Jahr eventuell reflektieren und die schöne Zeit mit ihren Engsten in vollen Zügen zu genießen. Auch in der Pflege ist es möglich, ein schönes Fest für pflegebedürftige sowie für Pflegekräfte zu organisieren. Hier sind 8 Tipps, wie ihr als Pflegekraft für eine schöne Weihnachtszeit sorgen könnt und euch selbst direkt in Weihnachtsstimmung versetzen könnt.

1. Weihnachtsdekoration ist das A und O

Um erst einmal richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen, solltet ihr definitiv für die richtige Atmosphäre sorgen. Schöne weihnachtliche Dekoration steigert die Vorfreude auf das Fest und hat definitiv einen positiven Einfluss auf die Gefühlslage der Patient*innen, Bewohner*innen und der Pflegekräfte. Weihnachtsdeko heißt selbstverständlich nicht gleich, überteuerte Artikel zu kaufen oder den Arbeitsplatz mit Figuren etc. zu überhäufen. Vielmehr sind es die Kleinigkeiten wie Lichterketten, Weihnachtsgirlanden, Kerzen und ein Weihnachtsbaum im Gemeinschaftsraum, die bereits viel ausmachen.

 

2. Weihnachtssnacks für zwischendurch

Was gibt es Leckeres als eine heiße Schokolade mit einem weichen Lebkuchen? Süße Snacks wie Lebkuchen, Spekulatius Kekse oder gebrannte Mandeln sind nicht nur super lecker, sondern passen auch perfekt zur besinnlichen Weihnachtszeit. Gerade zum Fest der Liebe schadet ein wenig Nächstenliebe niemanden! Macht euren Patient*innen und Bewohner*innen ab und an eine kleine Freude und überrascht sie nach dem Mittagessen oder zum Abend mit Christstollen, Dominosteinen und Co. Fragt dabei doch auch mal nach, was bei ihnen früher niemals fehlen durfte zur Weihnachtszeit. Sie werden sich sicherlich sehr freuen und können sich auf Weihnachtszeit einstimmen.

3. Gemeinsame Aktivitäten

Gemeinsame Aktivitäten fördern nicht nur das Miteinander zwischen den Mitarbeiter*innen, sondern bringen auch sehr viel Spaß und Freude in den Alltag der Pflegekräfte sowie der Patient*innen und Bewohner*innen. Besonders zur Weihnachtszeit gibt es viele Dinge, die man zusammen machen kann. Eröffnet eure eigene kleine Weihnachtsbäckerei und bezieht eure Bewohner*innen so gut es geht – je nach Mobilität – mit ein. Von Weihnachtsplätzchen, Apfelkuchen, bis hin zu Lebkuchen und gebrannten Mandeln, die Auswahl ist sehr groß. Es ist euch überlassen, worauf ihr Lust habt. Vergesst jedoch. nicht, auch mal die Patient*innen zu fragen, vielleicht haben sie sogar alte Rezepte, dann macht es gleich doppelt so viel Spaß! Neben dem gemeinsamen Backen könnt ihr passend zur Weihnachtszeit gemeinsam Adventskränze basteln. Hier müsst ihr nicht eimal eine Heißklebepistole verwenden. Viele kleine Dekoelemente können auch mit Draht oder einem Band befestigt werden, so verletzt sich auch niemand aus Versehen.

4. Gemeinsames Festessen organisieren

Es ist üblich, dass die meisten zu den Weihnachtstagen mit ihren Familien zusammenkommen und die Zeit gemeinsam verbringen. Viele Patient*innen und Bewohner*innen haben vielleicht in näherer Umgebung keine Familienmitglieder oder können aus gesundheitlichen Gründen nicht mit ihnen feiern. Aus diesem Grund ist es besonders aufmerksam ein gemeinsames Festessen zu organisieren, wo z.B ganz traditionell Gänsebraten mit Rotkraut und Knödeln aufgetischt wird. Hier könnt ihr euch sicher mit der Küche absprechen und je nach Kapazität unter die Arme greifen. Damit habt ihr nicht nur für ein besinnliches Festessen gesorgt, sondern vielen Menschen ein einmaliges Erlebnis zu Weihnachten beschert. Für viele könnte es einer ihrer letzten Weihnachtsfeste sein.

5. Weihnachtsfeier mit Patient*innen, Angehörigen und Pflegekräften

Eine Weihnachtsfeier zu planen, an dem nicht nur die Patient*innen und Bewohner*innen teilnehmen, sondern auch ihre Angehörigen, ist eine tolle Gelegenheit, um einmal abzuschalten und die schöne gemeinsame Zeit zu genießen. Dabei darf natürlich leckeres Essen und Weihnachtsmusik nicht fehlen. Eine solche Feier kann für einen kurzen Moment alle Sorgen vergessen lassen. Um das Ganze so richtig persönlich zu gestalten, solltet ihr im Vorfeld mit den Bewohner*innen oder ihren Angehörigen sprechen und Lieblingslieder sowie gern gespielte Gemeinschaftsspiele erfragen.

6. Geschenke verteilen

Geschenke müssen nicht immer teuer sein. Auch Kleinigkeiten, wie Schokolade, eine Decke oder selbstgebackene Kekse können ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Denn es geht um die Geste und nicht um das Geschenk an sich. Vor allem für Patient*innen und Bewohner*innen, die nicht an Feierlichkeiten und gemeinsamen Aktivitäten teilnehmen können, ist es eine tolle Möglichkeit, Wertschätzung ihnen gegenüber zu zeigen.

7. Weihnachtsfilme- und Bücher

Weihnachten und drei Nüsse für Aschenbrödel – geht das überhaupt ohne einander? Gerade für ältere Patient*innen ist dieser Film früher sicher ein absolutes Highlight gewesen. Aber auch viele weitere Weihnachtsfilme, wie „Schöne Bescherung“ oder „Santa Clause“, „Kevin allein zu Haus“ oder „Rudolph mit der roten Nase“ sind absolute Klassiker, die Erinnerungen wiederaufleben lassen. Außerdem freut sich der ein oder andere sicher auch, wenn das Radio auf Weihnachtsmusik eingestellt ist. Neben Filmen und Musik gibt es aber auch herzerwärmende Weihnachtsgeschichten. Wir haben in einem anderen Artikel einige tolle Buchempfehlungen für euch zusammengeschrieben.

An dieser Stelle dürfen wir aber ganz sicher keine Buchklassiker wie „Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens oder „Der Nussknacker“ von Tschaikowsky vergessen, die gerade für eure Patient*innen eine besondere Bedeutung haben werden.

8. Manchmal ist weniger mehr

Natürlich dürfen die Patient*innen und Bewohner*innen, die etwas pflegebedürftiger sind als andere nicht vergessen werden. Darum ist es bedeutend zu wissen, dass für diese weniger tatsächlich mehr ist. Eine Duftkerze im Zimmer aufzustellen, über vergangene Weihnachtsfeste zu reden oder ein schönes Weihnachtslied vorzusingen oder -zuspielen kann tatsächlich mehr bewirken, als man vielleicht denkt. Alles in allem gilt: Denkt einfach an die Anderen und seid etwas nachsichtiger und liebevoller miteinander. Dann können wir Weihnachten etwas mehr genießen.

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